| ÜBER DEN MR |
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Die Mitglieder des
MR sind nichtfarbentragend, überkonfessionell, politisch ungebunden,
nehmen nur männliche Studenten auf und schlagen keine Mensuren unter
Zwang. Verbandstagungort ist Miltenberg am Main. Der Vorsitz ("Vorort")
des MR wechselt im jährlichen, nach Gründungsdatum festgelegtem
Turnus unter den Mitgliedsbünden. Im Jahr 1999 feierte der MR sein
80jähriges Jubiläum.
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| Geschichte des MR: |
Der
Miltenberger Ring wurde im Jahre 1919 als Verband schwarzer (d.h. nichtfarbentragender)
studentischer Verbindungen gegründet. Vorgänger war der von
den Heidelberger Verbindungen Leonensia, Rupertia
und Karlsruhensia
gegründete "Verband schwarzer schlagender Verbindungen"
(VssV).
Gemeinsam war allen Mitgliedern das Prinzip der unbedingten Satisfaktion, die Bereitschaft, lebenslange Freundschaften zu bilden und zu pflegen sowie bereits schon damals das "Toleranzprinzip", welches die weitgehende Freiheit des Einzelnen in Bezug auf Konfession, (partei-)politischer Richtung, persönlicher Lebensauffassung sowie Staatsangehörigkeit beinhaltet. Der Anspruch, die Mitglieder des MR "zu mündigen und verantwortungsvollen Staatsbürgern" zu bilden, war Selbstverständlichkeit. Als Verbandstagungsort wurde das mittelalterliche Städtchen Miltenberg am Main gewählt, da es den ungefähren regionalen Mittelpunkt der damaligen Verbandsmitglieder darstellte. Das damalige Verbandslied war "Drei Klänge sind's". Bis zur (Zwangs)auflösung des Verbandes im Jahre 1935 traten dem MR insgesamt 11 schwarze Verbindungen bei. |
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